Umweltfreundliches Marketing – meine Gedanken

Umweltfreundliches Online- und Offline-Marketing

Marketing ist immer ein sehr wichtiges Thema. Doch inzwischen spricht man nicht nur über das Offline-Marketing, wie ich es mal nennen mag, sondern ebenso über das Offline-Marketing. Eine lange Zeit ging man davon aus, dass das Offline-Marketing durch das Internet gänzlich ausstirbt. Dem ist allerdings nicht so. Es gibt viele Unternehmen, die auch in der Offline-Welt nun umweltfreundlich werben.

Ein kleines Beispiel: in Ochtrup sitzt eine Firma, bei der man sich Baumwolltaschen bedrucken lassen kann. Das Unternehmen wirbt damit, dass Werbetaschen doch sehr effizient eingesetzt werden können. Soweit würde ich dem auch zustimmen. Schließlich verbringen Marketer Zeit mit anderen Marketern. Basketballer verbringen viel Freizeit mit anderen Basketballern. So kann man relativ günstig die passende Zielgruppe erreichen.

Warum auf Offline-Marketing setzen?

Wir möchten hier auf keinen Fall sagen, dass Online-Marketing schlecht ist. Online-Marketing hat auch seine Vorteile und sollte definitiv nicht vergessen werden. Allerdings wechseln sehr viele Unternehmen derzeit in diesen Bereich. Dadurch wird die Konkurrenz immer stärker. Investiert man beispielsweise in Google AdWords Werbeanzeigen, dann kostet dort ein Klick teilweise 20€. Diese Kosten kann man nur in den seltensten Fällen rechtfertigen.

Des Weiteren kann Offline-Marketing teilweise viel umweltfreundlicher betrieben werden. Denn wenn man nur eine Suchanfrage an Google stellt, verbraucht man ca. eine Stunde Licht. So viel Energie wird dafür eingesetzt – alles andere als umweltfreundlich.

Bleiben wir mal bei dem Beispiel der Werbetaschen oder Baumwolltaschen. Diese kann man nachhaltig und fair produzieren lassen und dann für Marketing-Zwecke einsetzen. Dadurch kann man seinem Unternehmen gleich noch einen grünen Stempel aufdrücken. Denn die Umweltschiene zieht.

Hierzu hat auch die PCWelt einen Artikel veröffentlicht. Diese sagte, dass 2009 dreimal so viele „grüne“ Kampagnen gestartet wurden, als im Vorjahr. Dieser Trend wird sich in den vergangenen 9 Jahren definitiv fortgesetzt haben.

3 Gründe für umweltfreundliches Marketing

Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit standen bereits 2017 bei vielen Konsumenten im Vordergrund. Teilweise wurden etliche Leute vegan oder vegetarisch, um die Umwelt und die Tiere zu schützen oder zu schonen. Die Tierschutzorganisationen nahmen immer mehr Spenden ein und konnten dadurch die Tiere effektiver schützen.

Wenn Sie nun umweltschädliche Aktionen starten, dann erhalten Sie aufgrund des Internets und der schnellen Kommunikation einen massiven Shitstorm. In einigen Fällen gingen Unternehmen Insolvenz deswegen. Dies sollten Sie vermeiden und lieber mit dem Trend gehen.

Ferner nehmen Kunden Sie gleich ganz anders war, wenn Sie auf umweltfreundliche Werbetaschen, beispielsweise, setzen. Es gibt sicherlich noch andere umweltfreundliche Werbeprodukte. Allerdings fallen mir so spontan keine ein. Je positiver die potenziellen Kunden von Ihnen denken, desto eher werden diese auch Kunden. Relativ simpel.

Letztlich ist grünes Marketing auch besser für die Umwelt. Schließlich haben wir nur diese eine Welt und sollten uns gut um diese kümmern. Damit auch Sie Ihren Enkelkindern eine schöne und ungefährliche Zukunft ermöglichen können, sollten Sie Ihre Verantwortung überdenken.

Umweltfreundliche Blogs machen es vor

Es gibt etliche Umwelt- und Nachhaltigkeitsblogs, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Schließlich ist der Klimawandel schlimmer, als Sie vielleicht denken. Der Klimadialog-Bayern hat hierzu unterschiedliche Studien und Publikationen veröffentlicht. Es gibt unterschiedliche Institutionen, die Sie vorher überprüfen sollten.

Denn teilweise werden diese Wissenschaftler auch dafür bezahlt, dass sie auf gewisse Ergebnisse kommen. Dies ist allerdings auch eine große Diskussion. Ich will hier keine endgültige Entscheidung treffen, sondern dies vorab nur anmerken.

Was kann ich für eine bessere Umwelt tun?

Sie selbst können sehr viel tun. Es reicht schon, wenn Sie öfter mit dem Fahrrad fahren und das Auto stehen lassen oder sich an einem Car-Sharing-Projekt beteiligen. Was Carsharing ist, erfahren Sie in diesem Wikipedia-Artikel. Im Prinzip teilen Sie sich ein Auto und verpesten dadurch weniger die Umwelt. Ferner lernen Sie bestimmt auch nette Menschen kennen.

Auf meinem Blog finden Sie noch viele weitere Hinweise, Tipps und Tricks wie auch Sie umweltfreundlich leben können!

Abschließende Worte

Offline Marketing ist teilweise viel umweltfreundlicher als Online-Marketing. Ferner ist es immer noch nicht ausgestorben. Hierfür habe ich Ihnen ein Beispiel mit der Baumwoll-Werbetasche gegeben. Schließlich wird diese auch oft in der Öffentlichkeit getragen, sodass man sehr viele Impressionen erhält und nur wenige Cent dafür bezahlt hat.

Des Weiteren sollte jeder eine gewisse Verantwortung für die Umwelt übernehmen und sich seiner Rolle klar werden. Sogar die renommierte Otto-Group setzt sich für Nachhaltigkeit und für einen Klimaschutz ein!

Öko- und nachhaltiger Tourismus – diesen Siegeln kann man vertrauen

Nachhaltiger Tourismus – ein Einblick

Neben einer umweltfreundlichen Kleidung ist auch der Tourismus ein Aspekt, auf den geachtet werden sollte. In diesem Fall ist die Rede von einem nachhaltigen Tourismus. Allerdings gibt es bei der Kleidung und beim Reisen einen Unterschied.

Denn schaut man auf die Kleidung, kann man schnell erkennen, ob die Kleidung ökologisch und fair produziert wird. Bei Reisen oder Hotels sieht dies schon ganz anders aus. Denn hier findet man etliche Siegel und Logos. Niemand weiß genau, wofür diese stehen. Einige Siegel sind Fake und andere Siegel sind hingegen wiederum sehr vertrauenswürdig.

Damit Sie wissen, welchen Siegeln Sie vertrauen können, haben wir einmal eine Liste für Sie zusammengestellt.

Welcher Tourismus ist wirklich nachhaltig?

Im Prinzip geht es nur darum, welcher Tourismus denn wirklich nachhaltig ist. Viele Reisebüros werben mit zwei Tourismusvarianten, die man als eine assoziiert:

  1. Naturtourismus
  2. Ökotourismus

Diese beiden Tourismus-Varianten sind aber keinesfalls dasselbe. Die Reisebüros werben mit einem „grünen Tourismus“. Doch grün ist nicht immer umweltfreundlich oder nachhaltig. Teilweise ist der Flug bereits eine Umweltverpestung schlechthin. Doch davon mal abgesehen, gibt es eine Siegel, die zwar einen umweltfreundlichen Tourismus suggerieren, dies jedoch falsch ist.

Ökotourismus wird oftmals als Begriff verwendet, nur um auf grüne Landschaften hinzuweisen. Teilweise geht es auch nur um Ausflüge ins Grüne oder Aktivitäten im Freien. Auch Naturtourismus ist nicht immer das, was man anfangs denkt. Schutz und Erhaltung stehen hier oftmals an hinterer Stelle.

Nachhaltiger Tourismus beginnt auch nicht erst am Urlaubsort, sondern bereits bei der Planung und der Buchung sowie bei der Anreise. Ich habe nun einige Tipps für Sie, wie Sie die Umwelt dennoch schützen können, wenn Sie auf ein Fake-Siegel hereingefallen sind. Denn es wäre auch unsinnig, den Urlaub dann wieder zu verlassen.

Wenn Sie beispielsweise Beobachtungstouren in der Natur durchführen, dann sollten Sie dies nur in kleinen Gruppen machen. Große Besucherströme sollten vermieden werden. Vor allem auf kleinen Inseln ist dies sehr schädlich.

Wenn Sie korrekten Ökotourismus betreiben wollen, dann müssen Sie Verantwortung übernehmen. Unsere Erde ist einmalig und bis wir auf einem anderen Planeten wohnen können, weil wir diesen zerstört haben, dauert es noch ziemlich.

Sie müssen im Urlaub also Verantwortung übernehmen. Ein Nationalpark ist zwar sehr schön, aber wie viel CO2 pusten Sie wohl gerade in die Luft, weil Sie mit einem Auto durch den Park in kleinen Gruppen fahren? Wie oft muss dieses Auto durch den Park fahren und wie groß ist wohl der Park? Das Auto ist sicherlich nicht das Neuste.

Tiere und Ökotourismus

Doch nicht nur die Umwelt sollte geschützt werden, sondern ebenso die einheimischen Tiere. Denn Tiershows wie Delfinarien oder Walbeobachtungen sind sicherlich nicht wirklich tierfreundlich und dadurch umweltschützend. Tiere gehören zur Umwelt und sorgen auch für dessen Gleichgewicht. Dies vergessen Menschen sehr oft.

Man könnte lieber Schutzprojekte besuchen und dort etwas Geld spenden. So tut man wirklich etwas Gutes. Denn auch die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, kurz GIZ, sagt, dass Ökotourismus ein Fördermittel der Regionalentwicklung und Unterstützung beim Schutzgebietsmanagement. Diese Schutzgebiete leben teilweise von Spenden und vom nachhaltigen Tourismus, der wirklich nachhaltig ist.

Sie müssen auch nicht immer Urlaub in der Wildnis machen. Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, die wir in einem anderen Blogbeitrag behandeln werden.

Welche Siegel sind wirklich vertrauenswürdig?

Wie bereits erwähnt, sind nicht alle Siegel wirklich so ökologisch wertvoll. Deswegen haben wir einige Siegel herausgesucht, denen man vertrauen kann.

  • Viabono (Deutschland)
  • Blaue Schwalbe (Deutschland)
  • Naturens Bästa (Schweden)
  • European Ecolabel (Europa)
  • Global Sustainable Tourism Council (GSTC; international)

Ich finde, dass Öko- und nachhaltiger -Tourismus nicht unterschätzt werden sollten. Wenn der Veranstalter mit einem grünen Urlaub wirbt, sollte man diesen hinterfragen. So macht man sicherlich alles richtig. Was sagen Sie dazu? Schreiben Sie mir doch gerne einen Kommentar. Gerne lese ich auch Ihre Reisetipps 😉

Weiterlesen können Sie hier

Ich habe noch einige Seiten herausgesucht, wo die Thematik weiter behandelt wird. Utopia.de hat beispielsweise 15 Tipps für einen nachhaltigen Tourismus herausgesucht.

Renatour ist nun auch zertifiziert. Diese Reisen sind wirklich zu empfehlen und der Veranstalter bietet wirklich nachhaltigen Tourismus an. Hier erfahren Sie mehr.

Die Zeit hat hierzu einen online Artikel verfasst und veröffentlicht. Entscheidungsforscher helfen hier, den passenden Urlaub zu wählen. Klicken Sie hier.